Herzlich willkommen im Ostergarten

Ostern ist aus theologischer Sicht das wohl wichtigste und älteste Fest im Jahreskreis der christlichen Kirche. Das Wort Ostern leitet sich vom Wort Ostara, der germanischen Erd- und Frühjahrsgöttin ab. Ostern ist das Fest des Lebens, geprägt durch die Urerfahrung vorchristlicher Kulturen, eingebettet in das Erwachen aus der Winterstarre und somit das klassische Frühlingsfest. Keine Jahreszeit erfüllt uns mehr mit Wonne und Tatendrang als der beginnende Frühling. Das Schmücken von Hauseingang, Balkon und Terrasse, sowie des aus dem Winterschlaf erwachenden Gartens hat eine lange Tradition.

Sobald der Boden offen ist, kann mit der Pflanzung verschiedener Ziersträucher, Obst- und Beerengehölzen, Prachtstauden, Allee- und Parkbäumen, Heckenpflanzen begonnen werden. Pflanzen bieten Wohlbefinden und Gesundheit, ein Trend, der seit einigen Jahren immer stärker den Kundenwunsch bestimmt. Dieser umgreifende Wertewandel, für eine gesunde Umwelt und damit Lebensweise, registrieren auch wir Gärtner. Gesundheit ist ein wertvolles Gut, das nicht nur Glück, sondern auch Spaß, Erlebnis und Genuss verspricht. Pflanzen müssen den Lebensstil und damit die eigene persönliche Entwicklung repräsentieren. Es dominiert die Suche nach Geborgenheit, innerem und äußerem Gleichgewicht.

Heckenpflanzen, die Lärm- und Sichtschutz bieten, letztlich aber das Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Eine duftende, opulente Blütenpracht, die unsere Seele berührt. Hobbygärtner suchen bewusst, als „Smart Shopper“, den Mehrfachnutzen.
Jeder Hobbygärtner weiß: sonnengereiftes Obst, Beerenfrüchte, Kräuter und Gemüse sind gesund, vitaminreich, stärken die Abwehrkräfte und wirken sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus. In unseren Gärten erzielen wir eine Qualität, die es in keinem Geschäft zu kaufen gibt. Der Garten wird damit zum Gourmetgarten.

Eine romantische Frühlings-Szenerie lässt sich auch auf Balkon und Terrasse realisieren. Einen Schwerpunkt bilden Frühlingsboten, wie Primeln, Narzissen, Tulpen, Hyazinthen, Bellis, Ranunkeln usw. Da die Frühjahrsbepflanzung nur für einen begrenzten Zeitraum im Gefäß bleibt, können die Pflanzen ruhig eng anei-nander gesetzt werden. Das erzielte Resultat wirkt üppiger. Eine Mischung mit Immergrün, wie z. B. Kugelbuchs, hat den Vorteil, dass man später die verwelkten Frühjahrsblüher einfach gegen Sommerblumen austauscht.

Höhere Pflanzen setzen Sie grundsätzlich weiter nach hinten, niedrige platzieren Sie im vorderen Bereich. So erhält man eine raffinierte Höhenstaffelung.
Zwiebelblumen reagieren negativ auf zu viel Nässe. Bedecken Sie daher die Zwiebeln nicht vollständig mit Erde. Stellen Sie Töpfe immer auf Abstandhalter. Beachten Sie bitte, dass das Abzugsloch nicht verstopft, das verhindert eine schädliche stauende Nässe. Ergänzt werden stilvoll bepflanzte Töpfe mit Accessoires wie Hasen, Eier, Hühner, Lämmer usw. Alle diese Accessoires sind ein Symbol der Fruchtbarkeit und damit des Lebens.

Eine österliche Festtafel wird bis ins kleinste Detail durchkomponiert. Gleichgültig, ob filigran Ton in Ton, oder rustikal bunt, Ostern ist ein Fest zum Sehen, Staunen und Genießen. Zweckentfremdet kommen Töpfe, Körbe zu österlichen Ehren. Ein Symbol für den Neubeginn ist ein Kranz im Eingangsbereich. Nester lassen sich aus Moos, Stroh, aber auch trockenen Ranken fertigen. Die Farben von Frühlingsboten werden dadurch besonders hervorgehoben.

Farbliche Harmonie und Spannung entstehen zugleich, wenn Sie unterschiedliche Pflanzen im annähernd gleichen Farbton kombinieren. Durch feine Nuancierungen entsteht ein interessantes Farbenspiel. Kleine immergrüne Pflanzen und Gehölze zwischen den Frühlingsboten, lockern die Bepflanzung auf und dienen farblich als Ruhepol. Berücksichtigen Sie bitte bei der Farbauswahl der Pflanzen auch die Farbe der zu bepflanzenden Gefäße.

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